Das Naturquellgebiet „Das Paradies“ ist ein Naturdenkmal, in dem etwa 50 kleine Quellen aus den steilen Hängen sprudeln.
Der Name „Das Paradies“ geht auf zwei auf seltsame Art zusammengewachsene Buchen zurück, die an ein Liebespaar erinnerten.

Mit der Entwicklung der Eisenbahn und dem damit verbundenen Bau der „Brandenburgischen Städtebahn" zum Anfang des 20. Jahrhunderts (1904), wurde das Paradies ein beliebtes Ausflugsziel für die Menschen aus den umliegenden Städten und Gemeinden. Bereits im Jahr 1920 begannen die Einwohner von Dippmannsdorf die Wanderwege des Quellgebietes zu befestigen. Anfangs mit weißem Sand und Knüppeln - später wurden Brücken gebaut und die Wege dauerhaft befestigt.

Die Renaturierung des Quellgebietes erfolgte in 3 Phasen von 2002 bis 2004. Der Rückbau und die Erneuerung vorhandener Anlagen im Quellgebiet „Paradies" ist ein Kompromiss zwischen Naturschutz und Erholungsgebiet, dient dem Erhalt von Fließ- und Standgewässern und schützt die heimische Fauna und Flora.

Das aus dem Quellgebiet kommende Wasser speist noch heute einige Haushalte zur Versorgung des Viehs und der Gärten sowie das Naturschwimmbad. Sogar eine Wassermühle wird hin und wieder noch mit diesem Quellwasser betrieben, um Getreide zu verarbeiten.

Diesen „Naturschatz" gilt es zu behüten, damit auch die nächsten Generationen die Artenvielfalt und Schönheit genießen können.

Die Pflege des Quellgebietes erfolgt ehrenamtlich durch den Seniorenverein.

Naturquellgebiet heute



Naturquellgebiet historisch